Zürcher Konzertreihe im Theatersaal
des Zunfthauses "Weisser Wind"

Location : Zunfthaus "Weisser Wind"
Oberdorfstr. 20 | 8001 Zürich | Switzerland

2019
August

BLACKMORE’S – Zürichs Musikzimmer – ERÖFFNUNGSFESTIVAL

Daniel Röhn, Violine
Milana Chernyavska, Klavier

Ein Abend voller Geschichte(n). Fantasievoll und gekonnt erweckt Daniel Röhn das „goldene Geigerzeitalter“ zu neuem Leben.

“Technical wizardry, melting musicality, old-world style and panache…..woven seamlessly together into an utterly perfect evening”
Carnegie Hall, NY Concert Review

“A sensational player, as technically mellifluous as he is interpretively beguiling”
THE STRAD, London

Der legendäre Geiger Fritz Kreisler prägte ein neues Genre – charmant und melodisch. Er komponierte nah am Puls seiner Zeit und Hörer – oft unter fantasievollen Pseudonymen, die an alte italienische Meister erinnerten. Passend zur damaligen Schallplattentechnik schrieb er Stücke, die selten länger als ein paar Minuten dauerten. Diese “3-Minuten-Stücke” waren Hits ihrer Zeit und instrumentale Gegenstücke zu den Arien-Aufnahmen des italienischen Tenors Enrico Caruso. In den Augen vieler Liebhaber der klassischen Musik schien Kreisler die Personifizierung der Tradition seines Instruments. Daniel Röhn lässt mit seinem Spiel die Salon-Welt vergangener Zeiten wieder auferstehen und führt das heutige Publikum in die Werke hinein, indem er ihre Geschichte und auch abenteuerliche Herkunft erzählt. Aus der Musik, bereichert durch Anekdoten aus dem Leben Kreislers und seiner Zeitgenossen sowie über das Instrument Geige, entsteht im Konzert ein neues Bild einer vergangenen Welt: Daniel Röhn kreiert die Salonatmosphäre von damals und vergegenwärtigt den Flair des alten Wien und New Yorks – wie auch die Roaring Twenties in Berlin. weiter…

BLACKMORE’S – Zürichs Musikzimmer – ERÖFFNUNGSFESTIVAL

Kristina Miller, Klavier

Kristina Miller wurde 1986 in einer Moskauer Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen und schon nach kurzer Ausbildung hatte sie mit acht Jahren erste Auftritte mit Orchester, wobei sie gleich das anspruchsvolle Klavierkonzert A-dur KV. 488 von W.A. Mozart spielte. In den folgenden Jahren konzertierte Kristina regelmäßig und gewann den ersten Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb in Berlin und den zweiten Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb in St. Petersburg. Außerdem erhielt sie mehrfach Auszeichnungen in Russland. Im Jahre 2000 begann die junge Pianistin ihr Studium an der St. Petersburger Spezialmusikschule für talentierte Kinder bei A. Rubina. Sie erhielt ein Stipendium vom Kulturministerium in Moskau, spielte Konzerte in Europa und in den USA und wurde jedes Jahr in Russland als Solistin mit verschiedenen Orchestern eingeladen. Dort hatte Sie die Möglichkeit in den Sälen wie z.B. St. Petersburger Philharmonie, Cappela St. Petersburg und Großer A.Glasunov Saal des Konservatoriums aufzutreten. Nach ihrem Schulabschluss im Jahre 2004 erhielt sie Unterricht bei Prof. Leonid Zaichik im Konservatorium in St.Petersburg. 2006 gewann sie den Steinway Preis des Steinway Hauses in München und begann ihr Studium an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Gerhard Oppitz. Kristina Miller konzertierte u. A. mit Dirigenten wie Ravil Martinov, Carlos Miguel Prieto, Sergey Krylov, Osvaldo Ferreira, Hobart Earle, Vladislav Chernushenko, Uri Segal, Roberto Tibiricá, Helder Trefzger, Claudio Cohen, Andreas Stoehr und spielte weltweit mit Orchestern wie u.A. Orchestra of Americas, Recreation Grosses Orchester Graz, Lithuanian Chamber Orchestra, Israel Camerata Jerusalem, Orquestra Sinfonica do Teatro Nacional Claudio Santoro, the Capella State Symphony Orchestra St.Petersburg, Berliner Camerata, the Rostow Philharmonic Orchestra, the Orquestra Sinfonica da USP, Kaliningrad Symphony Orchestra. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören u.a. Daniel Müller-Schott, Sergey Krylov, David Aaron Carpenter, Jan Vogler, Pierre Amoyal, Danjulo Ishizaka. Im April 2008 erschien ihre erste CD bei Naxos mit Stücken von Igor Frolov für Violine und Klavier, die mehrfach im BBC Radio gesendet wurden. Außerdem machte sie regelmäßig CD- Aufnahmen im Bayerischen Rundfunk. Nachdem Kristina Miller ihr Bachelor- und anschliessend ihr Masterstudium mit Auszeichnung bei Prof. Gerhard Oppitz im Jahr 2012 beendet hatte, wurde sie im März 2013 zum zweiten Masterstudium im Musik und Kunst Universität der Stadt Wien zugelassen (Klasse Prof. Dr. Johannes Kropfitsch), welches sie 2015 beendete. weiter…

BLACKMORE’S – Zürichs Musikzimmer – ERÖFFNUNGSFESTIVAL

Pablo Woiz, Klavier
Martin Iannaccone, Schlagzeug
Sven Holscher, Kontrabass

Milonga Roots spielt die einheimischen Rhythmen der Region Rio de la Plata: Tango, Milonga, Vals, Zamba und argentinische Folklore. Das Trio erkundet die afrikanischen Wurzeln der Tangorhythmen mit dem Klavier als Leitinstrument. Pablo Woiz entfaltet seine Leidenschaft für die Musik seines Heimatlandes, würdigt die großen Meister und entwickelt den Tango durch eigene Interpretation und Verständnis, wodurch eine einzigartige Musiksprache entsteht. Der Kontrabass und das Schlagzeug ergänzen Pablos Vision und entdecken neue Wege für das Trio. 2017 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Vol.1“ mit dem Label „Hofa Medien“. Pablo Woiz hat mit Legenden der Tangowelt zusammengearbeitet, darunter Juan José Mosalini, Luis Stazo, Julia Zenko, Alfredo Marcucci, Quique Sinesi, Alberto Podestá und Osvaldo Montes. Er spielte Klavier im “Sexteto de Gabriel Merlino”, in der “Tango Pasión Show” (Europa-Tour 2009, 2015, 2019) und zusammen mit dem “Sexteto de Luis Stazo”. Pablo Woiz absolvierte ein Klavierstudium am “Conservatorio Juan José Castro” im argentinischen Buenos Aires und setzte es mit Aldo Antognazzi und Gabriel Senanes fort. Aber seine eigentliche Schule ist die permanente Erforschung der Musik selbst. Tango in seiner traditionellen Form, Tango von Astor Piazzolla, Tango in der Entwicklung und Fusion mit anderen musikalischen Einflüssen wie Zamba oder Chacarera. Jedes Konzert lässt ihn seine musikalische Sprache überdenken, die Interpretation in Frage stellen und tiefer in das Verständnis dieser Sprache eintauchen. weiter…

BLACKMORE’S – Zürichs Musikzimmer – ERÖFFNUNGSFESTIVAL

“So haben Sie Klassik noch nie gehört!”
Frankfurter Allgemeine

“Felix Reuter muss man hören und sehen – erst dann ist der Genuss vollkommen.”
Thüringer Allgemeine

FELIX REUTER ist Pianist, Musikkomödiant, Entertainer und Improvisationskünstler. Er begeistert das Publikum in seinen kabarettistischen Show-Konzerten mit einer Mischung aus Comedy und klassischer Musik, die er mit originellen Ideen und amüsanten Informationen über berühmte Klassiker wie Beethoven, Mozart und Liszt spickt. Felix Reuter wurde 1972 in Thüringen geboren, mit sechs Jahren begann er Klavier zu spielen und entdeckte schnell seine Begeisterung für die klassische Musik. An der „Franz Liszt“ Hochschule für Musik in Weimar studierte er später Klavier und besaß zu dieser Zeit bereits einige Auszeichnungen. 1990 absolvierte er seinen Kantorenabschluss und arbeitete als freiberuflicher Pianist und Diplom-Musikpädagoge u.a. bei TV-Produktionen, Theaterhäusern und diversen Orchestern. Zudem entwickelte er eigene Programme, mit denen er seit 2007 durch Deutschland tourt. Bei seinen Shows besticht er mit seiner seltenen Gabe der Improvisation und interpretiert Evergreens der klassischen Musik neu. Dabei gelingt es Reuter mit seinem Wissen nicht zu belehren, sondern zu begeistern. In seiner Show bietet er exzellente Unterhaltung und klassische Musik auf höchstem Niveau. Reuter begeistert sowohl Klassik-Liebhaber als auch Klassik-Neulinge und zieht diese mit seinen humorvollen Geschichten direkt in seinen Bann. Am Flügel und Mikrofon ist Reuter unschlagbar. weiter…

2019
October

Andrej Hermlin – Klavier
Roland Neffe – Vibraphon
Michael Wirth – Schlagzeug

Das im Jahr 2009 gegründete Andreas Hofschneider Quartett spielt in der Tradition des berühmten Benny Goodman Quartetts der 30er Jahre. Das Repertoire enthält Songs, die den klassischen Tonaufnahmen aus den USA der Swing-Ära nachempfunden sind. Dabei spielt die Klangfarbe eine wesentliche Rolle des AHQ: die Instrumente stammen überwiegend aus den 30er Jahren und die Musiker besitzen langjährige Spielerfahrungen in der authentischen Stilistik. Somit ergibt sich von selbst, dass das Quartett auch auf der internationalen Swingtanz-Szene gefragt ist.

Andreas Hofschneider, Klarinettist und Gründer seines AHQs, hat in langjähriger Arbeit die Songs des legendären Benny-Goodman-Quartetts von historischen Aufnahmen transkribiert, um dieses einmalige Klangerlebnis auf die Bühne zu bringen – mit Erfolg: zwischenzeitlich gehört das AHQ zu einer der gefragtesten “Dancebands” auch in der internationalen Swingtanz-Szene. Hofschneider machte sich bereits in den 1990er Jahren einen Namen, als er u.a. Konzerte mit Peanuts Hucko, Bobby Burgess und Champion Jack Dupree gab.

Andrej Hermlin wurde 1965 in Berlin als Sohn des Schriftstellers Stephan Hermlin geboren. Seine Mutter stammt aus Russland – Andrej Hermlin wuchs zweisprachig auf. Während seiner Kindheit und Jugend verreiste er oft mit seinen Eltern, sah viele Länder, traf berühmte Dichter wie Pablo Neruda, Friedrich Dürrenmatt oder Heinrich Böll. Als Vierjähriger hörte Andrej Hermlin auf einer Schallplatte seines Vaters zum ersten Mal jene Musik, die ihn fortan nicht mehr losließ – amerikanischen Swing aus den 30er Jahren, die Musik Benny Goodmans und Glenn Millers. Im Alter von sieben Jahren erhielt Andrej Hermlin seinen ersten Klavierunterricht. Den “Stride”- Stil der 30er Jahre, den er noch heute spielt, erlernte Andrej Hermlin in erster Linie autodidaktisch. weiter…

2020
March

Andrej Hermlin – Klavier
Roland Neffe – Vibraphon
Michael Wirth – Schlagzeug

Das im Jahr 2009 gegründete Andreas Hofschneider Quartett spielt in der Tradition des berühmten Benny Goodman Quartetts der 30er Jahre. Das Repertoire enthält Songs, die den klassischen Tonaufnahmen aus den USA der Swing-Ära nachempfunden sind. Dabei spielt die Klangfarbe eine wesentliche Rolle des AHQ: die Instrumente stammen überwiegend aus den 30er Jahren und die Musiker besitzen langjährige Spielerfahrungen in der authentischen Stilistik. Somit ergibt sich von selbst, dass das Quartett auch auf der internationalen Swingtanz-Szene gefragt ist.

Andreas Hofschneider, Klarinettist und Gründer seines AHQs, hat in langjähriger Arbeit die Songs des legendären Benny-Goodman-Quartetts von historischen Aufnahmen transkribiert, um dieses einmalige Klangerlebnis auf die Bühne zu bringen – mit Erfolg: zwischenzeitlich gehört das AHQ zu einer der gefragtesten “Dancebands” auch in der internationalen Swingtanz-Szene. Hofschneider machte sich bereits in den 1990er Jahren einen Namen, als er u.a. Konzerte mit Peanuts Hucko, Bobby Burgess und Champion Jack Dupree gab.

Andrej Hermlin wurde 1965 in Berlin als Sohn des Schriftstellers Stephan Hermlin geboren. Seine Mutter stammt aus Russland – Andrej Hermlin wuchs zweisprachig auf. Während seiner Kindheit und Jugend verreiste er oft mit seinen Eltern, sah viele Länder, traf berühmte Dichter wie Pablo Neruda, Friedrich Dürrenmatt oder Heinrich Böll. Als Vierjähriger hörte Andrej Hermlin auf einer Schallplatte seines Vaters zum ersten Mal jene Musik, die ihn fortan nicht mehr losließ – amerikanischen Swing aus den 30er Jahren, die Musik Benny Goodmans und Glenn Millers. Im Alter von sieben Jahren erhielt Andrej Hermlin seinen ersten Klavierunterricht. Den “Stride”- Stil der 30er Jahre, den er noch heute spielt, erlernte Andrej Hermlin in erster Linie autodidaktisch. weiter…